Windenergie

Windenergie - die Lösung unserer Energieprobleme? Windenergie stellt als erneuerbare Energie prinzipiell eine sehr saubere Form der Stromerzeugung dar. Schon seit Jahrhunderten wird die Windenergie vom Menschen genutzt. Früher wurden mit dem Wind vor allem Mühlen angetrieben. Heutzutage verwendet man Windräder, die einen Generator antreiben, der direkt elektrische Energie gewinnt und
in das Stromnetz einspeist. Der neueste Trend sind sogenannte Off-Shore-Anlagen. Das sind große Windparks mit vielen einzelnen Windrädern, die auf hoher See aufgestellt werden. Ein weiteres Großprojekt könnte in den kommenden Jahren in Afrika starten. Geplant ist, große Solaranlagen aufzubauen und den gewonnen Strom nach Europa zu exportieren. Würde das Milliardenteure Projekt umgesetzt wäre Deutschland einen großen Schritt weiter bei der reduzierung von Umweltbelastungen und auch der Anteil des Stroms aus erneuerbaren Energien würde sich drastisch verändern. Bei der Nutzung von Wind als Stromerzeugung entstehen jedoch einige Probleme. So ist der Wind nicht zu jeder Zeit verfügbar. Auch wenn die Schwankungen recht gut planbar sind, müssen in windschwachen Zeiten so andere Kraftwerke - meist mit fossilen Brennstoffen betrieben - einspringen. Und auch wenn der Wind zu stark ist, schalten die Windkrafträder ab, um selbst nicht beschädigt zu werden. Für große Windparks müssen zudem zusätzliche Netzkapazitäten geschaffen werden, da diese meist weit entfernt von Ballungsgebieten aufgestellt werden. Nichtsdestotrotz ist die Windenergie eine der saubersten Formen der Stromerzeugung. Deshalb wird sie auch in Deutschland durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz gefödert. Dieses besagt, dass die Stromanbieter sämtlichen Strom aus erneuerbaren Energien für einen bestimmten Preis von den Betreibern abnehmen müssen.